Über den Autor
Ich bin kein Coach. Kein Theoretiker. Kein Motivationsredner.
Ich bin jemand, der es erlebt hat.
Unternehmer
Künstler
Visionär

Galerist im Geiste, Bauträger der Hoffnung, Radiomann wider Willen, Maler des teuersten Orgasmus der Welt, Erfinder des Trüffel-Champagners, Schneider des teuersten Hemds der Welt und Regisseur eines schlechten Kinofilms. Autor meines besten Lebens, Entwickler von Bio-Botox, Risottokoch und BrandArt-Künstler.
Ich wuchs bei meiner Mutter auf, gemeinsam mit meinem Bruder. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich gerade mal drei Jahre alt war. Mein Vater, ein wohlhabender Mann, lebte mit seiner dritten Frau auf einer Yacht in Amerika. Meine Mutter dagegen besaß fast nichts – aber sie war der herzlichste Mensch, den man sich vorstellen konnte. Manchmal drückte sie mir zwanzig Mark in die Hand, und dieses Geld hatte mehr Liebe in sich als jeder Scheck, den mein Vater je unterschrieben hätte.
Ich war 23, als ich glaubte, das Universum würde auf Mut mit Applaus reagieren. Es antwortete mit Schweigen. Danach kamen staubige Kellertreppen, Australien, Gerichtsvollzieher, zwei Kinder, Porsche, Bruch. Und wieder alles.
„Mein Leben wirkt rückblickend wie eine Sammlung unglaublicher Geschichten. Erst später verstand ich, dass all diese Irrwege, Pleiten und Wunder einer einzigen inneren Logik folgten: meiner Formel.“
Keine Fiktion, keine Ausschmückung. Nur das echte, manchmal gnadenlose Leben.
Galerie Art Line & Deco Rent
Mit 23 eröffnete ich eine Galerie. Kunst kaufen oder leihen – eine Idee zu früh und ein Konto zu klein. In vier Wochen verkaufte ich genau ein Bild: Picassos Friedenstaube. Mein erstes Zeichen. Dann floh ich nach Australien, pflückte Weintrauben im Barossa Valley und kam wegen der Liebe zurück. Ohne Geld, mit Schulden, aber mit mehr innerer Kraft als zuvor.

Das Swatch Haus
Eines Abends sprach Bauminister Klaus Töpfer im Fernsehen über die Wohnungsnot. Ich drehte mich zu meiner Frau um: 'Warum gibt es das noch nicht?' Am nächsten Morgen war die Idee geboren – ein massives Eigenheim für unter 200.000 Mark. Wir traten bei Schreinemakers Live auf, bekamen tausende Briefe, gründeten ein Franchise-System. Dann kam der Bruch. Ich wurde herausgedrängt. Ein Jahr später war die Firma Geschichte.

Das fliegende Haus
Gefeiert in den Zeitungen, getragen von Helikoptern in meiner Fantasie und von Illusionen in der Realität. Berlin, Champagner, S-Klasse, in den Waschsalon mit eigenem Chauffeur. Danach: nichts. Und wieder alles.

Radio Aachen
Ich wurde ein Monster, baute Radio Aachen auf – und wurde vor die Tür gesetzt.

Ich drehte einen eigenen Kinofilm und versteigerte alle Rollen bei eBay. Frank Zander sang 'Hier kommt Paul'. Hollywood winkte, Hollywood verschwand. Am Ende der schlechteste Film der Welt – und doch eine großartige Lektion.

Pictor Roy & Orgasm to Hell
Ich malte nicht und war doch Maler. 'Orgasm to Hell' – für 19,5 Millionen Dollar versteigert. Mit viel Gelächter im Kleingedruckten und einer Wahrheit dazwischen: Dass eine Milliardstel Sekunde manchmal über Leben, Tod und Schlagzeilen entscheidet.

Bio-Botox & Trüffel-Champagner
Ich erfand den Trüffel-Champagner und das weltweit erste Bio-Botox. Kate Middleton, Madonna, Karl Lagerfeld und Meghan Markle liebten mein Produkt. Jennifer Lopez verklagte mich.

Ich kochte in meinem Foodtruck Risotto mit Portwein-Jus und erfand eine eigene Kunstrichtung. Louis Vuitton, Hermès, Prada, Christian Louboutin, Alexander McQueen – sie alle wurden zu Protagonisten meiner Kunst.

Diese Autobiographie ist kein Siegesmarsch. Sie ist ein Werkstattbericht. Von Versuchen, die scheitern durften, bevor sie mich zerstörten. Von Menschen, die mich prägten – Engel, Teufel, alles dazwischen.
Von Nächten, in denen Angstschweiß an meiner Haut klebte, und Morgen, an denen man trotzdem aufstehen musste.
Sie erzählt, wie man verliert, ohne zu verschwinden. Und wie man gewinnt, ohne sich zu verlieren.
Wenn Sie eine geradlinige Karriere suchen: Falsches Regal. Wenn Sie wissen wollen, wie man mit leeren Taschen, vollem Herzen und einer hartnäckigen Idee durch die Hölle geht: Willkommen.
Kurz gesagt:
Ich habe das Leben nicht studiert.
Ich habe es gelebt.
Schnallen Sie sich an und lehnen Sie sich zurück. Es wird nicht immer bequem. Aber ich verspreche Ihnen: Es wird ehrlich.
Vielleicht finden Sie zwischen meinen Umwegen Ihren eigenen kürzeren Weg.
Vielleicht auch nur den Mut, wieder anzufangen.